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Mittelalter in der Stadt, die es nicht gibt

Es war einmal, da begaben sich vier (oder mehr) tapfere Recken auf die Burg, die da geheißen ward Sparrenburg in der sagenumwobenen und von keinem Menschenauge erblickten Stadt Bilefeldte. Zur Belustigung und Erbauung nahmen sie ihre Weiber mit auf die lange Reise, zur Stärkung aber lederne Gefäße voll von dem gebrauten Gerstensaft. Nach tagelangen Fußmärschen erreichten sie den Berg mit der Burg und ihnen wurde Einlass gewährt.

Im Hof tat sich Sünde auf. Gaukler, Feuerspeiher und tanzende Weiber verlangten nach der Aufmerksamkeit der Gefährten. Schwarze Magier und Drachenbeschwörer flößten ihnen Angst ein.

Doch bereits nach wenigen kräftigen Schluck gebrannten Wassers ward ihnen wärmer ums Herz und sie ließen sich in das menschliche und menschenähnliche Durcheinander fallen.

Dies alles geschah im Jahre 2009 des Monats Julius der Tage 24.-26. Anschließend wurde in den Gemächern der Recken A.f.a. genächtigt, nachdem ein unterirdischer Drachenwurm die Gefährten in Sekundenschnelle dorthin getragen hatte.

P.S.: Info

Alles Weitere hier und auf einschlägigen Suchmaschinen zum Stichwort Sparrenburgfest.

Elena und ich wollen auf jeden Fall dahingehen und würden uns freuen, wenn ihr alle mit Weib mitkommen würdet.

1 Jahr AFA-Band

Ein frohes Neues Jahr der AFA und allen Lesern!

Die AFA-Band existiert in der Besetzung nun seit einem Jahr, Zeit einen kleinen Rückblick zu machen.

  • Musik: Wir haben recht viele Lieder geschrieben, aber vertont und aufgenommen haben wir fast gar keins. Am produktivsten war immer noch die erste Bandprobe (in der neuen Besetzung) vor einem Jahr, bei den letzten hatte Bierkonsum die gleiche Priorität wie Musik. Deshalb sollten wir bald mal eine Probe machen, zu der Jeder vorbereitet hinkommt und in der wir unseren derzeitigen Liederbestand aufnehmen. Es wäre besser, als ständig neue Lieder einzuüben, die dann aber doch halbgar verbleiben.
  • Webseite: Die AFA hat jetzt ein Weblog, den jedes Mitglied mit Beiträgen füllen kann. So landeten einige interessante Beiträge darin, einige Mitglieder zeigten aber wenig Beteiligung (na, wer war das wohl 😉 ). Die Domain afa-band.de haben wir zwar, aber sie ist bis jetzt nur eine Umleitung auf afa.euge.de, 1&1 will uns keinen DNS-Eintrag geben. Ich versuche in den nächsten Monaten umzuziehen, so dass wir einen vollwertigen Platz im Internet haben. Außerdem habe ich einige .eu-Domains vorgemerkt, es wäre schön, wenn wir sie kriegen würden.
    Die Seite ist jetzt mit WordPress betrieben und deshalb komfortabel zu benutzen. Dafür sieht sie nicht sonderlich schön aus, sie ist zweckmäßig und austauschbar. Ich werde uns aber ein AFA-artiges Design basteln, nachdem ich die Seite auf Worpress 2.0 umgestellt habe.
  • Die Leute: So cool wie bisher, dafür technisch immer besser (hoffe ich).

Wie seht ihr die Lage?
Ê!

«Die Auferstehung Part Two»

A.F.A.-Evangelium, Kapitel 1337, Vers 04

Es begab sich im Jahre 1972 nach der Auferstehung des Heiland,
da sprach der Herr: «Es spielen die Blau-Weißen bei der Zwietracht aus Zankfurt.»
So spannte der Jünger F. seine 109 Pferde vor sein Gefährt
und machte sich auf den Weg in die heilige Stadt.
Von dort wollte er sich mit den anderen Jüngern in die fremde Stadt gegeben
um die Ungläubigen zu bekämpfen und den wahren Glauben zu verkünden.
Doch der Herr wollte dieses Vorhaben verhindern
und ließ vom Himmel Wasser herabfallen.
Das Wasser machte ein Durchkommen der Pferde unmöglich,
und sie rissen den Wagen aus der Spur und ließen ihn mit einem größeren Gefährt zusammenstoßen.
Die Pferde des Jüngers F. verendeten eins nach dem anderen
und zogen in ihrem Todeskampf das Gespann zur linken Seite,
wo es stark verformt zum liegen kam.
Doch der Herr hielt seine schützende Hand über den Jünger F.
und sprach: «Wenn du stirbst, dann nur besoffen.»
Und da der F. dem blonden Gebräu an diesem Tag noch nicht zugetan war,
stieg er unversehrt von seinem Gespann und sprach zu Pilatus:
«Es war der Wille des Herrn, dass es so geschah.
Auch bin ich bereit die 35 Dimar zugunsten der Staatskasse zu opfern
um euch, oh Pilatus, gnädig zu stimmen.»
Da sprach Pilatus: «Damit sei deine Schuld vor dem römischen Imperium getilgt.»
Und er bestellte ein Gefährt, dass den zerstörten Karren des F. gen Himmel zog.
Und da sprach der Herr: «Begib dich in das nächste Ärzte-Haus,
um dich von meiner Gnade zu überzeugen.»
Und der F. tat wie ihm geheißen und suchte das Haus des heiligen Franziskus in der Domstadt auf.
Nachdem F. seine Mutter und seinen Vater geehrt hatte,
sprach der Herr zum ihm: «F., du hast diese Prüfung bestanden und bist ab heute unbreakable. Der 25. Tag des Monats Oktober soll jetzt und in Zukunft öfter als zweiter Tag deiner Geburt gefeiert werden.»
Und so geschah es und ab sofort feierte F. jedes Jahr am 25. Tag des Monats Oktober den zweiten Tag seiner Geburt.

Die Prophezeihung

Es waren einmal Visionäre. Es waren nach Ansicht der zeitgenössischen Allgemeinheit keine richtigen Visionäre. Man beschimpfte sie als Nichtstuer, Säufer und Realitätsfremde. Was man ihnen aber nicht absprechen konnte, war ihre eigenartige Einstellung und auch deren Ausdruck in allem was sie taten.
Nun was taten sie denn so, was sie so deutlich unterschied? Eigentlich nichts, was nicht schon jemand vor ihnen getan hätte. Und doch waren sie anders.
«Die Mischung macht’s.» sagte mal einer. In der Tat, solch ungewöhnliche Mischung an Persönlichkeiten und Ideen war der Unterschied. So ungewöhnlich die Mischung auch war, nach außen stellte sich alles sehr homogen dar. Man sprach von einer Einheit.

«Sag‘ mal» sprach Visionär Nr. 1 «haben wir noch Bier?»
«Hmmh….., Bier….., ich mag Bier» antwotete Visionär Nr. 2.
«Ja ich auch. Deswegen ja.» erwiderte Visionär Nr. 1.
«Mist. Kein Bier mehr da.» sagte Visionär Nr. 2 und senkte seinen Kopf.
«Hey, Visionär Nr. 3! Hast du noch Bier?» fragte Visionär Nr. 1 ungeduldig.
«Warte,» sagte Visionär Nr. 3, «du musst die richtigen Zeichen für die direkte Rede benutzen.»
«Ich weiß,» stöhnte Visionär Nr. 2 «aber wo ist das Bier? Du musst wissen, ich mag Bier.»
«Und ich muss Auto fahren!» rief Visionär Nr. 4 den anderen zu.
«Ich man Bier auch» fügte er nach einer kurzen Pause hinzu und zerschlug seine Harfe.
«Also, ich weiß nicht wie’s bei euch aussieht, aber ich habe kein Bier mehr» antwortete schließlich Visionär Nr. 3 auf die Ausgangsfrage.

Mehr ist von dem historischen Gespräch nicht überliefert. Man weiß nur noch, dass am nächsten Morgen die Visionäre nicht mehr da waren. Einer Legende nach, sollen sie aber in meschlicher Gestalt wieder auf die Erde zurückkommen, wenn ihre Bierversorgung gesichert ist.

Die Menschheit harrt…………..

Wir sind zu heiß

…für diese Welt. Vor allem jetzt im Sommer, wenn draußen gefühlte 47,356 °C herrschen. **schwitz**

A. kommt grad aus der Dusche, wo er seinen Astral-Körper unter kaltes Wasser gehalten hat. Ergebnis war, dass alles Wasser sofort am Körper verdampft ist und wir jetzt in einer Wolke aus Wasserdampf sitzen.

Es ist 12:17 Uhr. Für einen Studenten höchste Zeit, das erste Bierchen getrunken zu haben. Das haben wir allerdings schon lange hinter uns, das erste Bier wurde vor einer halben Stunde zum Frühstück geköpft. Vorbildliche Stundenten!

Passend zum Wetter sollte man selbstredend auch keine überflüssigen Kleidungsstücke am Körper tragen. Back to the Existentialismus! Unterbuchse, lebe hoch!

Das Faß wird eingepackt. A.F.a. macht sich auf den Weg, Ê wartet sicherlich schon sehnsüchtig auf Sex, Drugs & Rock’n’Roll alias A. und F..

Wieder ein Kapitel in der Geschichte der A.F.A.-Ê. publik gemacht.

Vive la A.F.A.-Ê.

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Nun ja,

der Juni ist da, aber vom Sommer keine Spur. Nicht nur die Wirtschaft verfällt dabei in eine tiefe Depression.
Normalerweise sieht man um diese Zeit schon sehr leicht bekleidete Damen, die sich auf ihren Fahrrädern an einem vorbeibewegen.
Normalerweise geht man zur Uni und vergleicht mit seinem Tischnachbarn die unterschiedlichsten nun deutlich sichtbaren Attribute der anwesenden Puss…ähm…jungen Frauen.
Normalerweise, aber nicht diesen Sommer. Warum?
Hat jemand aus der AFA-Ê vielleicht etwas damit zu tun?
Mag der liebe Gott die AFA-Sekte nicht? Ist das die nicht eindeutig zuzuordnende sexuelle Orientierung der AFA-Ê?
Ist F. eine Zecke, A. ein Antichrist oder Ê. ein NPD-Mitglied?
Man weiß es einfach nicht. Aber vielleicht – wenn auch unwahrscheinlich – liegt es einfach an den klimatischen Verhältnissen.

Man kann sich fragen, was eine kleine aber extrem gut aussehende Band dagegen machen kann. Ganz einfach: wir schreiben Texte, A. schreibt Musik und wir proben Tag und Nacht.
Was das bewirken soll, weiß ich auch nicht. Ist aber bestimmt totally gay, oder so.

Euer A.f.a.

AFA – Die Sittenwächter?

aus: FROnline (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/
?cnt=659643)

Ein Netzwerk konservativer Christen kämpft in den USA gegen Sex, Gewalt und Toleranz gegenüber Homosexuellen
VON DIETMAR OSTERMANN (TUPELO)

Ausgerechnet in Tupelo (ap)
Tupelo ist nicht der Ort, an dem man die Entscheidungsschlacht um Amerikas Zukunft vermuten würde. Die kleine Stadt im verarmten Südstaat Mississippi hofft seit den Tagen der Baumwollbarone auf bessere Zeiten. Elvis wurde hier geboren. Er war dann auch schnell weg. In diesem Tupelo aber soll die Nation gerettet werden, hinten am Parkgate Drive, in einem unscheinbaren Flachbau, vor dem das Gras aus dem Beton wächst. „Dieses Land hat seinen Anstand und seine Moral verloren“, sagt Tim Wildmon, „wenn Amerika nicht auf den rechten Weg zurückfindet, gnade uns Gott.“ Dann erzählt er die Geschichte von Buster, dem Trickfilmhasen.

Buster ist ein lustiger Hoppler mit spitzen Ohren und surrender Kamera, Held der beliebten Vorschul-Serie „Postkarten von Buster“ vom TV-Network PBS. Buster reist viel durchs Land. In der fraglichen Folge war er in Vermont. Dort hat Buster nicht nur die Herstellung von leckerem Ahornsirup beobachtet. Er hat auch zwei lesbische Mütter und ihre Kinder besucht. Vermont erkannte vor fünf Jahren als erster US-Bundesstaat gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften an.

Für Tim Wildmon war der Film „homosexuelle Propaganda“. Eben die Art von Fernsehen, die die Volksmoral untergräbt. Besonders in Trickfilmen, davon ist er überzeugt, versteckt Hollywood gern schwule und lesbischeBotschaften. So war es schon bei Tinky Winky, dem lila Teletubby mit der Handtasche und der Dreiecksantenne. Alles subtile Gay-Symbole. Tim Wildmon kennt seine Pappenheimer. Er weiß freilich auch, was dagegen zu tun ist. Wildmon ist Präsident der American Family Association (AFA), einem Netzwerk konservativer Christen, das sich die Hebung der Volksmoral zum Ziel gesetzt hat. Die AFA organisierte E-Mail-Proteste gegen Buster. Im fernen Washington schaltete sich die Bildungsministerin ein. Seit dort George W. Bush regiert, sind die Kontakte ins Weiße Haus hervorragend. Und siehe da: PBS setzte die Sendung nicht nur ab, die Senderchefin kündigte auch gleich ihren Abschied an. Sieg auf der ganzen Linie. „Wer wie wir den homosexuellen Lebensstil für gefährlich hält“, sagt Tim Wildmon, „für den ist es nicht akzeptabel, wenn Kindern in Comics suggeriert wird, zwei Mütter seien auch eine Familie.“
(…)
Die AFA besitzt in den USA gut 200 Radiostationen. Rund fünf Millionen Hörer schalten zu. 150 000 Abonnenten beziehen ein Monatsmagazin. Über die E-Mail-Verteiler OneMillionMoms und OneMillionDads erreicht die Organisation auf Knopfdruck Hunderttausende.

Also: Wer von euch war das?

Gruß, der Ê!